Elektromotoren - Glossar - blog

Hier im Wissenszentrum Elektromotoren ... Antworten finden

Wie immer bei uns, bei AQ Pluss Motoren Dienstleistung (Nisterberg WW),

sind die Informationen einfach gehalten. Einfach um dem Fachmann aus
anderen Fachbereichen, bei seinem Elektromotorenproblem zu helfen.

 

Elektromotoren Glossar: 200+ Fachbegriffe einfach erklärt

Willkommen in unserem umfassenden Glossar zu Elektromotoren – Ihrem
praktischen Nachschlagewerk für die wichtigsten Begriffe der
Elektromotoren-Technik. Ob Sie Einsteiger oder erfahrener Anwender sind,
hier finden Sie klare und verständliche Erklärungen zu über 200
Fachbegriffen.

Von grundlegenden Konzepten wie Anker, Stator und Rotor bis hin zu
spezialisierten Themen wie Feldschwächung, Vektorregelung oder
Predictive Maintenance – dieses Glossar deckt alles ab, was Sie über
Elektromotoren in etwa wissen sollten. Jeder Begriff ist kurz und präzise
erläutert, sodass Sie schnell die gewünschten Informationen finden.

Elektromotoren sind das Herzstück vieler industrieller und privater
Anwendungen. Sie wandeln elektrische Energie in mechanische Bewegung um
und treiben Maschinen, Fahrzeuge und Geräte an. Doch die Technik dahinter
ist komplex. Mit unserem Glossar möchten wir Ihnen den Einstieg
erleichtern und Ihnen helfen, die Funktionsweise und die wichtigsten
Komponenten von Elektromotoren zu verstehen.

Ob Sie sich für Gleichstrommotoren, Asynchronmotoren oder
bürstenlose Motoren interessieren – hier finden Sie die Antworten auf
Ihre Fragen. Erfahren Sie mehr über Bauformen, Betriebsarten,
Schutzklassen und Effizienzklassen. Tauchen Sie ein in die Welt der
Elektromotoren und erweitern Sie Ihr Wissen mit unserem Glossar.

Nutzen Sie die Suchfunktion oder stöbern Sie alphabetisch durch die
Begriffe. Unser Glossar ist regelmäßig aktualisiert und wird laufend
erweitert, um Ihnen stets die aktuellsten Informationen zu bieten.

Entdecken Sie die faszinierende Welt der Elektromotoren und werden Sie
zum Experten – Schritt für Schritt.

 

Elektromotoren Glossar A–Z (Rastervorlage)

A

Anker

Der Anker ist der bewegliche Teil im
Elektromotor, in dem Strom in
Bewegung umgesetzt wird.
Er steht im Magnetfeld des Stators und
erzeugt das Drehmoment.
Je nach Motorbauart kann der Anker auch
als Rotor bezeichnet werden.


Asynchronmotor

Der Asynchronmotor ist der am häufigsten
eingesetzte Industriemotor.
Rotor und Drehfeld laufen nicht exakt
synchron, sondern mit Schlupf.
Dadurch entsteht das notwendige
Drehmoment für den Betrieb.


B

Betriebspunkt

Der Betriebspunkt beschreibt den
aktuellen Arbeitspunkt eines
Elektromotors im Zusammenspiel von
Drehmoment und Drehzahl.
Er verändert sich je nach Last.


Bauform

Die Bauform definiert die mechanische
Montageart des Elektromotors.
Beispiele sind B3 (Fußmotor) oder B5
(Flanschmotor).


C

Cosinus Phi

Cosinus Phi beschreibt den
Leistungsfaktor eines Elektromotors.
Er gibt an, wie viel der elektrischen
Leistung tatsächlich in mechanische
Leistung umgesetzt wird.


D

Drehmoment

Das Drehmoment ist die Kraft, mit der
der Elektromotor eine Welle dreht.
Es ist einer der wichtigsten
Leistungswerte im Betrieb.


Drehzahl

Die Drehzahl gibt an, wie schnell sich
die Motorwelle pro Minute dreht
(U/min).
Sie hängt von Polzahl und Frequenz ab.


E

Elektromotor

Ein Elektromotor ist eine Maschine, die
elektrische Energie in mechanische
Bewegung umwandelt.
Er ist zentraler Bestandteil moderner
Antriebstechnik.


F

Frequenzumrichter

Ein Frequenzumrichter steuert die
Drehzahl eines Elektromotors durch
Veränderung der Frequenz.
Er ermöglicht flexible Antriebe und
Energieeinsparung.


G

Gehäusetemperatur

Die Gehäusetemperatur ist ein wichtiger
Indikator für den thermischen Zustand
des Motors.
Sie wird oft für Überwachungssysteme
verwendet.


H

Hotspot

Der Hotspot ist der thermisch
kritischste Punkt im Elektromotor,
meist in der Wicklung.
Hier entstehen die höchsten
Temperaturen.


I

Isolationsklasse

Die Isolationsklasse beschreibt die
Temperaturbeständigkeit der
Motorwicklung.
Sie ist entscheidend für die
Lebensdauer des Motors.


K

Kugellager

Kugellager führen die Rotorwelle und
ermöglichen reibungsarmen Lauf.
Ihr Zustand ist entscheidend für die
Lebensdauer des Elektromotors.


Kippmoment

Das Kippmoment ist das maximale
Drehmoment, das ein Motor liefern kann,
bevor er stehen bleibt.


L

Lagerüberwachung

Die Lagerüberwachung dient der
Früherkennung von Schäden im
Kugellager durch Schwingung oder
Temperaturmessung.


M

Motorwicklung

Die Motorwicklung ist der Teil des
Elektromotors, in dem das magnetische
Feld erzeugt wird.
Sie besteht aus Kupferdraht und
Isolationsmaterial.


N

Nennleistung

Die Nennleistung ist die Leistung, für
die der Motor im Dauerbetrieb ausgelegt
ist.


P

Polzahl

Die Polzahl bestimmt die Drehzahl des
Elektromotors.
Mehr Pole bedeuten niedrigere Drehzahl.


R

Rotor

Der Rotor ist der drehende Teil des
Elektromotors.
Er überträgt das erzeugte Drehmoment
auf die Abtriebswelle.


S

Stator

Der Stator ist der feststehende Teil des
Elektromotors.
Er erzeugt das magnetische Drehfeld.


Schwingung

Schwingungen sind mechanische
Bewegungen im Motor, oft ein Hinweis auf
Lagerschäden oder Unwucht.


T

Temperaturüberwachung

Die Temperaturüberwachung dient der
Sicherung des Elektromotors gegen
Überhitzung und Ausfall.


V

Verluste

Verluste entstehen durch Wärme,
Reibung und elektrische Widerstände im
Motor.


W

Wicklung

Die Wicklung besteht aus Kupferdraht und
erzeugt das elektromagnetische Feld im
Motor.


Wicklungstemperatur

Die Wicklungstemperatur ist der
entscheidende Wert für die thermische
Belastung eines Elektromotors.

 

 

Elektromotoren - Glossar - blog - Theorie und Praxis helfen Ihnen dabei ""Elektromotor durchgebrannt""

Aus der Rastervorlage oben wesentlich erweitert und für tiefere Einblicke gedacht, aber nicht zu tief in die Physik.

Die Links nutzen bringt Sie zu den Praxishinweisen, bzw Problemlösungen "Elektromotor durchgebrannt". 

Ohne Verlinkung , da geht es nur um die graue Theorie, quer lesen genügt dafür (unsere Meinung).

Die Praxishinweise führen zu einem einfachen Fachthema in Elektromotoren-blog.de.

A–ZBegriffKurzfassungLängere Erklärung Zusatzinfos 
AAnkerDrehender Teil eines Gleichstrommotors.Der Anker ist der rotierende Teil eines Gleichstrommotors, bestehend aus Kern, Wicklungen und Kommutator. Er erzeugt durch Wechselwirkung mit dem Stator das Drehmoment.  
AAnkerreaktionRückwirkung des Ankerfelds auf das Erregerfeld.Verzerrt das Hauptmagnetfeld durch das Feld der Ankerwicklung, kann zu Funkenbildung und Feldschwächung führen.  
AAnkerstromStrom durch die Ankerwicklung.Bestimmt Drehmoment und Drehzahl führt zu ohmschen Verlusten (I²R). 
AAnkerwicklungWicklung auf dem Anker.Aus isoliertem Kupferdraht erzeugt das magnetische Feld, das mit dem Stator interagiert. 
AAnlaufmomentDrehmoment beim Start.Entscheidend für Anwendungen wie Pumpen oder Kompressoren, die sofortige Lastüberwindung erfordern.  
AAnlaufstromHoher Strom beim Start.Deutlich höher als der Nennstrom, da der Motor die Trägheit der Last überwinden muss.  
AAnschlusskastenGehäuse für elektrische Anschlüsse.Enthält Klemmen für Stromzufuhr und Steuerleitungen schützt vor Berührung und Umwelteinflüssen. 
AAntriebSystem zur Umwandlung von Energie in Bewegung.Besteht aus Motor, Getriebe und Steuerung wandelt elektrische Energie in mechanische Bewegung um. 
AArbeitspunktBetriebspunkt des Motors unter Last.Definiert durch Drehzahl, Drehmoment und Stromaufnahme wichtig für die Auslegung. 
AAsynchronmaschineSynonym für Asynchronmotor.Wechselstrommotor mit Schlupf läuft mit Drehzahl unter der Synchrondrehzahl. 
AAsynchronmotorWechselstrommotor mit Schlupf.Robust, wartungsarm läuft mit Drehzahl leicht unter der Synchrondrehzahl des Drehfelds. 
AAusgleichsstromStrom in parallelen Wicklungszweigen.Gleicht Unterschiede im magnetischen Fluss aus kann zu Verlusten und Erwärmung führen. 
AAußenläufermotorMotor mit rotierendem äußeren Teil.Der äußere Teil (z. B. ein Ring) rotiert um einen feststehenden Stator häufig in Lüftern oder Pumpen. 
AAxialflussmotorMotor mit axialem Magnetfluss.Magnetfluss verläuft parallel zur Welle kompakte Bauweise mit hohem Drehmoment (z. B. für E-Fahrzeuge). 
      
BBauformMechanische Ausführung des Motors.Definiert Befestigung (Fuß/Flansch) und Wellenlage (z. B. B3, B5, B14 nach IEC-Norm).  
BBauform B14Flanschmotor mit Fuß.Kombiniert Fuß- und Flanschbefestigung für flexible Montage.  
BBauform B3Motor mit Fußbefestigung.Häufigste Bauform für industrielle Motoren Befestigung über Füße am Fundament. 
BBauform B5Motor mit Flanschbefestigung.Direkt an Maschinen oder Getriebe angeflanscht platzsparend. 
BBaugrößePhysikalische Abmessungen des Motors.Bestimmt Leistung, Drehmoment und Einbauraum standardisiert nach Normen. 
BBelastungskennlinieCharakteristik des Motors unter Last.Zeigt Zusammenhang zwischen Drehzahl, Drehmoment und Stromaufnahme.  
BBemessungsdrehzahlNenn-Drehzahl des Motors.Drehzahl, bei der der Motor seine Nennleistung abgibt (in U/min).  
BBemessungsleistungNennleistung des Motors.Maximale Dauerleistung (in kW/PS) bei Nennspannung und -frequenz.  
BBetriebsartDauer-, Kurzzeit- oder Aussetzbetrieb.S1 (Dauerbetrieb), S2 (Kurzzeitbetrieb) etc. gibt an, wie lange der Motor belastet werden kann. 
BBetriebsart S1Dauerbetrieb.Motor kann unbegrenzt unter Nennlast laufen, ohne zu überhitzen.  
BBetriebspunktAktueller Arbeitsbereich des Motors.Definiert durch Drehzahl, Drehmoment und Wirkungsgrad.  
BBetriebsspannungSpannung, mit der der Motor betrieben wird.Nennspannung (z. B. 230 V, 400 V) oder tatsächliche Netzspannung.  
BBipolarer SchrittmotorSchrittmotor mit zwei Polpaaren.Zwei Wicklungen pro Phase höheres Drehmoment als unipolare Schrittmotoren. 
BBipolarmotorMotor mit zwei Polpaaren.Erzeugt stärkeres Drehmoment benötigt komplexere Steuerung. 
BBlockiermomentMaximales Drehmoment bei Stillstand.Wichtig für Anwendungen mit hohen Lasten (z. B. Hebemaschinen).  
BBlindleistungNicht nutzbare Scheinleistung.Entsteht durch Phasenverschiebung (in VAR) belastet das Netz ohne mechanische Arbeit. 
BBLDC-MotorBrushless DC Motor.Permanentmagnete + elektronische Kommutierung effizient, langlebig, wartungsarm. 
BBremseVorrichtung zum Abbremsen.Mechanisch (Scheibenbremse) oder elektrisch (Gegenstrombremsung) dient der kontrollierten Verzögerung. 
BBremsmotorMotor mit integrierter Bremse.Kombiniert Motor und Bremse Bremse meist federbetätigt und elektrisch gelüftet. 
BBremswiderstandWiderstand zur Energieabfuhr beim Bremsen.Wandelt kinetische Energie in Wärme um (z. B. in Gleichstromkreisen).  
BBruchmomentMaximales Drehmoment vor mechanischem Versagen.Grenzwert, bei dem Bauteile (z. B. Welle) brechen können.  
BBürstenmotorGleichstrommotor mit Bürsten.Klassischer Gleichstrommotor mit mechanischer Kommutierung wartungsintensiv. 
BBürsteLeitet Strom zum Kommutator.Aus Kohleübertragen Strom auf den rotierenden Komutator, und unterliegen dem Verschleiß. 
BBürstenfeuerFunkenbildung an den Bürsten.Entsteht durch Stromunterbrechung beim Übergang über Kommutatorlamellen.  
BBürstenhalterMechanische Halterung für Bürsten.Fixiert Bürsten und sorgt für gleichmäßigen Druck auf den Kommutator.  
BBürstenverschleißAbnutzung der Bürsten.Durch Reibung und Funkenbildung erfordert regelmäßige Kontrolle und Austausch. 
      
CCNC-AntriebAntrieb für numerisch gesteuerte Maschinen.Servo- oder Schrittmotoren mit hoher Dynamik und Positioniergenauigkeit.  
CCondition MonitoringZustandsüberwachung des Motors.Echtzeit-Überwachung von Parametern wie Temperatur, Vibration oder Stromaufnahme zur Fehlerfrüherkennung.  
CCos φ (Leistungsfaktor)Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung.Gibt an, wie effektiv elektrische Leistung in mechanische Arbeit umgewandelt wird (ideal: 1).  
CCosinus Phi KorrekturVerbesserung des Leistungsfaktors.Reduziert Blindleistung durch Kondensatoren oder aktive Filter entlastet das Netz. 
CKommutatorTeil zur Stromrichtungsumkehr.Isolierte Lamellen ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in der Ankerwicklung für kontinuierliches Drehmoment. 
      
DDahlander-SchaltungSchaltung zur Polumschaltung.Ermöglicht Umschalten zwischen zwei Drehzahlen (z. B. 1:2) durch Stern/Doppeldreieck-Schaltung.  
DDämpfungReduzierung von Schwingungen.Mechanisch (z. B. durch Gummilager) oder elektrisch (z. B. Dämpferwicklung) verbessert Laufruhe. 
DDauerschmierungPermanente Schmierung der Lager.Verlängert Wartungsintervalle wird bei geschlossenen Lagern eingesetzt. 
DDauerbetriebBetriebsart ohne Pause.Motor läuft unbegrenzt unter Nennlast (Betriebsart S1).  
DDauermagnetPermanenter Magnet.Erzeugt konstantes Magnetfeld (z. B. Neodym, Ferrit) in BLDC- oder Permanentmagnetmotoren. 
DDämpferwicklungWicklung zur Dämpfung von Schwingungen.In Synchronmotoren reduziert Schwingungen und verbessert Stabilität bei Laständerungen. 
DDoppelkäfigläuferLäufer mit zwei Kurzschlusswicklungen.Kombiniert Anlaufkäfig (hoher Widerstand) und Betriebskäfig (niedriger Widerstand) für bessere Anlaufeigenschaften.  
DDrehfeldRotierendes Magnetfeld im Stator.Entsteht durch mehrphasige Bestromung induziert im Rotor Ströme, die das Drehmoment erzeugen. 
DDrehgeberSensor zur Drehzahl- und Positionserfassung.Inkremental oder absolut liefert Signale für Servo- oder Schrittmotoren. 
DDrehzahlAnzahl der Umdrehungen pro Minute.In U/min abhängig von Spannung, Last und Motortyp. 
DDrehzahlregelungSteuerung der Motordrehzahl.Mechanisch (Getriebe), elektrisch (Frequenzumrichter) oder elektronisch (PWM).  
DDrehzahlstellerGerät zur Drehzahlsteuerung.Regelt Drehzahl durch Spannungs- oder Frequenzänderung (z. B. für Gleichstrommotoren).  
DDrehstromDreiphasiger Wechselstrom.Drei um 120° phasenversetzte Wechselspannungen (50 Hz in Europa).  
DDrehstromasynchronmotorAsynchronmotor für Drehstrom.Häufigster Industriemotor läuft mit Schlupf und benötigt keine Anlaufhilfe. 
DDrehstromsynchronmotorSynchronmotor für Drehstrom.Läuft mit exakter Synchrondrehzahl für präzise Drehzahlanforderungen oder große Leistungen. 
DDrosselInduktivität zur Strombegrenzung.Begrenzt Anlaufstrom oder filtert Störsignale in Motorsteuerungen.  
DDynamikverhaltenReaktionsgeschwindigkeit des Motors.Beschreibt, wie schnell der Motor auf Änderungen (z. B. Last, Spannung) reagiert.  
DDynamische BremsungBremsung durch Energieumwandlung.Motor als Generator erzeugte Energie wird in einem Widerstand in Wärme umgewandelt. 
DDirektanlaufAnlauf ohne Anlasswiderstände.Motor wird direkt an das Netz geschaltet hoher Anlaufstrom. 
      
EEffizienzklasseKlassifizierung der Energieeffizienz.IE1 (Standard) bis IE4 (Super Premium Efficiency) gibt Wirkungsgrad an. 
EEffizienzklasse IE5Höchste Energieeffizienzklasse.Noch effizienter als IE4 für zukünftige Anforderungen. 
EEinphasenmotorMotor für einphasigen Wechselstrom.Benötigt Hilfsphase (z. B. Kondensator) zum Anlauf, da einphasiges Feld kein Drehfeld erzeugt.  
EEinschaltstromStrom beim Einschalten.Kann das Vielfache des Nennstroms betragen wird durch Anlasswiderstände oder Sanftanlaufgeräte begrenzt. 
EEinschaltverhaltenVerhalten beim Einschalten.Beschreibt Anlaufstrom, Anlaufmoment und Hochlaufzeit.  
EEisenverlusteVerluste im Eisenkern.Hysterese- und Wirbelstromverluste führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad. 
EElektromotorMaschine zur Umwandlung elektrischer in mechanische Energie.Nutzt elektromagnetische Kräfte für Rotation oder Linearbewegung in fast allen technischen Anwendungen. 
EElektromagnetMagnet mit elektrisch erzeugtem Feld.Spule + Eisenkern Magnetfeld nur bei Stromfluss. 
EElektromagnetische InduktionErzeugung von Spannung durch Magnetfeldänderung.Faraday’sches Gesetz Grundlage für Generatoren, Transformatoren und Asynchronmotoren. 
EEncoderSensor zur Positions- und Geschwindigkeitsmessung.Inkremental oder absolut essenziell für präzise Positionieraufgaben. 
EEnergieeffizienzVerhältnis von Nutzen zu Aufwand.Beschreibt, wie gut elektrische Energie in mechanische Arbeit umgewandelt wird.  
EEnergieverlustEnergie, die als Wärme verloren geht.Setzt sich aus Kupfer-, Eisen- und mechanischen Verlusten zusammen.  
EEntmagnetisierungVerlust der Magnetisierung.Kann durch Hitze oder starke Magnetfelder auftreten betrifft Permanentmagnete. 
EErsatzmotorMotor als Ersatz für einen defekten Motor.Muss technische Spezifikationen (Leistung, Bauform, Spannung) des Originals erfüllen.  
EErwärmungsklasseKlassifizierung der zulässigen Betriebstemperatur.Gibt die maximale Temperatur an, die die Isolation aushält (z. B. Klasse B: 130°C).  
EEx-MotorExplosionsgeschützter Motor.Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. ATEX-Zertifizierung).  
EErregerwicklungWicklung zur Erzeugung des Magnetfelds.Erzeugt Hauptmagnetfeld in Gleichstrom- oder Synchronmotoren kann fremd- oder selbsterregt sein. 
EErregungErzeugung des Magnetfelds.Durch Permanentmagnete, Gleichstrom- oder Wechselstromwicklungen.  
EErregerstromStrom durch die Erregerwicklung.Erzeugt Magnetfeld beeinflusst Drehmoment und Drehzahl. 
      
FFahrprofilLastprofil über die Zeit.Beschreibt Drehzahl- und Drehmomentverlauf während des Betriebs (z. B. für Antriebe in Fahrzeugen).  
FFehlerdiagnoseIdentifikation von Motorfehlern.Nutzt Sensoren (z. B. Vibration, Temperatur) oder Analyse von Strom-/Spannungssignalen.  
FFeldschwächungReduzierung des Magnetfelds.Durch Verringern des Erregerstroms ermöglicht höhere Drehzahlen bei Gleichstrommotoren. 
FFeldwicklungWicklung zur Erzeugung des Hauptfelds.Erzeugt statisches Magnetfeld in Gleichstrom- oder Synchronmotoren.  
FFlanschmotorMotor mit Flanschbefestigung.Direkt an Maschinen oder Getriebe angeflanscht platzsparend. 
FFlussdichteMagnetische Flussdichte.Maß für die Stärke des Magnetfelds (in Tesla) entscheidend für Drehmoment. 
FFremdbelüftungExterne Kühlung durch Lüfter.Erzwungene Kühlung durch externen Lüfter für Motoren mit hoher Verlustleistung. 
FFrequenzAnzahl der Perioden pro Sekunde.In Hz (50 Hz in Europa, 60 Hz in den USA).  
FFrequenzsteuerungSteuerung der Motordrehzahl über Frequenz.Ändert die Frequenz der Motorspannung (z. B. durch Frequenzumrichter).  
FFrequenzumrichterGerät zur Drehzahlsteuerung von Wechselstrommotoren.Wandelt Netzfrequenz in variable Frequenz um regelt Drehzahl von Asynchron-/Synchronmotoren. 
FFliehkraftschalterSchalter zur drehzahlabhängigen Steuerung.Unterbricht Stromkreise bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl (z. B. in Einphasenmotoren).  
FFußmotorMotor mit Fußbefestigung.Befestigung über Füße am Fundament häufigste Bauform für industrielle Motoren. 
FFörderbandantriebMotor für Förderbänder.Erfordert hohes Anlaufmoment und robuste Bauweise für Dauerbetrieb.  
FFOC (Feldorientierte Regelung)Regelungsverfahren für Wechselstrommotoren.Präzise Steuerung von Drehmoment und Drehzahl durch getrennte Regelung von Magnetfeld und Strom.  
FFunkentstörungMaßnahmen zur Reduzierung von Störsignalen.Durch Kondensatoren oder Filter reduziert elektromagnetische Störungen. 
      
GGegen-EMKGegen-Elektromotorische Kraft.Spannung, die der Drehung entgegenwirkt proportional zur Drehzahl. 
GGehäusekühlungKühlung über das Motorgehäuse.Natürliche oder erzwungene Konvektion für Motoren mit mittlerer Verlustleistung. 
GGetriebemotorMotor mit integriertem Getriebe.Kombiniert Motor und Getriebe ermöglicht hohe Drehmomente bei niedrigen Drehzahlen. 
GGetriebespielSpiel im Getriebe.Beeinflusst Positioniergenauigkeit kann durch konstruktive Maßnahmen minimiert werden. 
GGleichrichterWandelt Wechselstrom in Gleichstrom um.Wird in Gleichstromantrieben oder Ladegeräten eingesetzt.  
GGleichstrommotorMotor für Gleichstrom.Gute Drehzahlregelbarkeit und hohes Anlaufmoment für Anwendungen mit variabler Drehzahl. 
GGleitlagerLager mit Gleitflächen.Für hohe Drehzahlen oder schwere Lasten erfordert Schmierung. 
GGrenztemperaturMaximale zulässige Temperatur.Ab dieser Temperatur kann der Motor beschädigt werden (z. B. 120°C für Klasse F).  
      
HHaltemomentDrehmoment im Stillstand.Wichtig für Anwendungen wie Roboterarme oder Werkzeugmaschinen.  
HHauptfeldHauptmagnetfeld des Motors.Erzeugt durch Erregerwicklung oder Permanentmagnete bestimmt Drehmoment und Drehzahl. 
HHall-SensorSensor zur Magnetfelderfassung.Detektiert Magnetfeld des Rotors in bürstenlosen Motoren liefert Signale für elektronische Kommutierung. 
HHochlaufzeitZeit bis zum Erreichen der Nenndrehzahl.Abhängig von Trägheitsmoment, Last und Motorleistung.  
HHochspannungstestTest mit hoher Spannung.Prüft Isolationsfestigkeit wird mit Gleich- oder Wechselspannung durchgeführt. 
HHotspotHeißester Punkt im Motor.Kann durch lokale Verluste (z. B. Wicklung) entstehen wird durch Thermografie erkannt. 
HHystereseverlusteVerluste durch Ummagnetisierung.Führen zu Erwärmung werden durch lamellierte Bleche reduziert. 
HH-BrückenschaltungSchaltung zur Richtungssteuerung.Ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in Gleichstrommotoren (Drehrichtungsänderung).  
HHauptschlussmotorGleichstrommotor mit Reihenschluss.Anker- und Erregerwicklung in Reihe hohes Anlaufmoment, drehzahlabhängige Drehzahl. 
HHilfsphaseZweite Phase in Einphasenmotoren.Erzeugt Drehfeld für den Anlauf (z. B. mit Kondensator).  
      
IIE1 MotorenStandard-Effizienzklasse.Grundlegende Effizienz wird in vielen Ländern nicht mehr zugelassen. 
IIE2 MotorenHohe Effizienzklasse.Bessere Effizienz als IE1 für viele Anwendungen vorgeschrieben. 
IIE3 MotorenPremium-Effizienzklasse.Hohe Effizienz für Industrieanwendungen empfohlen. 
IIE4 MotorenSuper Premium-Effizienzklasse.Höchste Effizienz für anspruchsvolle Anwendungen. 
IIE5 MotorenUltra-Premium-Effizienzklasse.Zukünftiger Standard noch effizienter als IE4. 
IInduktionErzeugung von Spannung durch Magnetfeldänderung.Prinzip von Generatoren, Transformatoren und Asynchronmotoren.  
IInduktionsmotorAsynchronmotor.Nutzt Drehfeld zur Induktion von Strömen im Rotor, die das Drehmoment erzeugen.  
IInduktionsspannungDurch Induktion erzeugte Spannung.Proportional zur Drehzahl und Magnetfeldstärke.  
IInnenläuferMotor mit innerem Rotor.Häufigste Bauform Rotor dreht sich innerhalb des Stators. 
IInverterWechselrichter zur Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom.Wandelt Gleichstrom (z. B. aus Batterie) in Wechselstrom variabler Frequenz/Spannung um.  
IIsolationsklasseKlassifizierung der Isolation.B (130°C), F (155°C), H (180°C) gibt maximale Betriebstemperatur der Isolation an. 
IIsolationswiderstandWiderstand der Isolierung.Wird in Megaohm (MΩ) gemessen niedriger Wert deutet auf Feuchtigkeit oder Verschmutzung hin. 
IIsolierstoffMaterial zur elektrischen Isolierung.Z. B. Lack, Kunststoff oder Papier schützt vor Kurzschlüssen. 
      
KKäfigläuferLäufer mit Kurzschlusswicklung.Aluminium- oder Kupferstäbe, an den Enden kurzgeschlossen robust und wartungsarm. 
KKäfigläufermotorAsynchronmotor mit Käfigläufer.Häufigster Asynchronmotor einfach aufgebaut, keine Schleifringe. 
KKälteverhaltenVerhalten bei niedrigen Temperaturen.Kann zu erhöhter Viskosität der Schmierstoffe oder Sprödigkeit von Kunststoffen führen.  
KKernverlusteVerluste im Eisenkern.Hysterese- und Wirbelstromverluste führen zu Erwärmung. 
KKI AnalyseKI-basierte Analyse des Motorzustands.Nutzt Algorithmen zur Vorhersage von Ausfällen oder Optimierung des Betriebs.  
KKippmomentMaximales Drehmoment vor dem Durchrutschen.Wichtig für die Stabilität von Asynchronmotoren.  
KKlemmkastenKlemmenkasten für elektrische Anschlüsse.Enthält Anschlüsse für Strom und Steuerleitungen oft abgedichtet. 
KKommutatorTeil zur Stromrichtungsumkehr.Isolierte Lamellen ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in der Ankerwicklung. 
KKommutierungProzess der Stromrichtungsumkehr.Mechanisch (Bürsten + Kommutator) oder elektronisch (Transistoren in bürstenlosen Motoren).  
KKompensationAusgleich von Blindleistung.Durch Kondensatoren oder aktive Filter verbessert den Leistungsfaktor (cos φ). 
KKontaktverschleißVerschleiß an Kontakten.Betrifft z. B. Bürsten oder Relais kann zu Funkenbildung oder Unterbrechungen führen. 
KKondensatormotorEinphasenmotor mit Kondensator.Kondensator in Hilfsphase erzeugt Drehfeld für den Anlauf.  
KKurzschlussläuferLäufer mit kurzgeschlossenen Wicklungen.Bauform des Käfigläufers Wicklungen an beiden Enden kurzgeschlossen. 
KKurzschlussstromStrom bei Kurzschluss der Wicklungen.Kann das Vielfache des Nennstroms betragen muss durch Sicherungen begrenzt werden. 
KKühlkörperVorrichtung zur Wärmeabfuhr.Meist aus Aluminium erhöht Oberfläche für Wärmeabgabe. 
KKühlkreislaufGeschlossener Kühlkreislauf.Flüssigkeitskühlung für Motoren mit hoher Verlustleistung (z. B. in Traktionsantrieben).  
KKühlrippenRippen zur Wärmeabgabe.Erhöhen die Oberfläche des Gehäuses verbessern die natürliche Konvektion. 
KKühlungAbführung von Verlustwärme.Natürliche Konvektion, Lüfter oder Flüssigkeit (z. B. Wasser) entscheidend für die Lebensdauer. 
KKugellagerLager mit Kugeln.Für hohe Drehzahlen und radiale/axiale Lasten wartungsarm. 
      
LLagerStützt die Motorwelle.Kugellager oder Gleitlager reduzieren Reibung und ermöglichen Rotation. 
LLagerluftSpiel im Lager.Beeinflusst Laufruhe und Lebensdauer zu viel Spiel führt zu Vibrationen. 
LLagerwechselAustausch der Lager.Erforderlich bei Verschleiß oder Beschädigung verlängert die Lebensdauer des Motors. 
LLastmomentDrehmoment unter Last.Abhängig von der mechanischen Belastung wird durch Drehmomentmessung erfasst. 
LLaufgeräuschGeräuschemission des Motors.Wird durch Lager, Lüfter oder magnetische Kräfte verursacht kann durch Schallanalyse diagnostiziert werden. 
LLeerlaufdrehzahlDrehzahl ohne Last.Maximale Drehzahl abhängig von Spannung und Motortyp. 
LLeerlaufstromStrom ohne Last.Deutlich niedriger als Nennstrom dient zur Überprüfung des Magnetfelds. 
LLinearmotorMotor für lineare Bewegungen.Erzeugt geradlinige Bewegung statt Rotation z. B. in CNC-Maschinen oder Magnetschwebebahnen. 
LLüfterhaubeSchutzhaube für den Kühlventilator.Schützt vor Berührung und Fremdkörpern oft aus Kunststoff oder Metall. 
LLuftspaltAbstand zwischen Stator und Rotor.Entscheidend für Magnetfluss und Effizienz zu großer Spalt reduziert Drehmoment. 
      
MMagnetfeldRaum mit magnetischer Kraftwirkung.Durch Permanentmagnete oder Strom durch Spule erzeugt essenziell für Krafterzeugung. 
MMagnetfeldstärkeStärke des Magnetfelds.In A/m oder Tesla bestimmt die Kraftwirkung auf den Rotor. 
MMagnetisierungProzess der Magnetisierung.Erzeugung eines permanenten oder temporären Magnetfelds in einem Material.  
MMassenträgheitTrägheit der rotierenden Massen.In kg·m² beeinflusst Beschleunigung und Bremsverhalten. 
MMechanische BelastungMechanische Kräfte auf den Motor.Umfasst Drehmoment, Vibrationen und Stoßbelastungen kann zu Verschleiß führen. 
MMikromotorKleiner Motor mit geringer Leistung.Für Präzisionsanwendungen (Uhren, Medizintechnik, Robotik) oft mit speziellen Anforderungen. 
MMittelspannungsmotorMotor für Mittelspannung (1–10 kV).Für große Industrieanlagen erfordert spezielle Isolierung und Schutzmaßnahmen. 
MMomentenregelungRegelung des Motordrehmoments.Hält Drehmoment konstant (z. B. bei variabler Last) wichtig für Antriebe mit präzisen Anforderungen. 
MMomentenverlaufVerlauf des Drehmoments über der Drehzahl.Charakteristische Kurve gibt Aufschluss über das Betriebsverhalten. 
MMotordatenblattTechnische Spezifikationen des Motors.Enthält alle relevanten Daten wie Leistung, Drehzahl, Spannung, Bauform etc.  
MMotorenschutzschalterSchalter zum Schutz des Motors.Unterbricht Stromkreis bei Überlast, Kurzschluss oder Phasenausfall.  
MMotorbremseBremse zur Verzögerung.Mechanisch (Federdruck) oder elektrisch (Gegenstrom) hält Motor im Stillstand oder bremst ihn ab. 
MMotorleistungMechanische Leistung des Motors.In kW oder PS gibt an, wie viel mechanische Arbeit pro Zeiteinheit verrichtet wird. 
MMotorkühlungKühlung des Motors.Umfasst Oberflächenkühlung, Fremdbelüftung oder Flüssigkeitskühlung.  
MMotorreparaturReparatur des Motors.Umfasst Wicklungswechsel, Lagerwechsel oder Gehäusereparaturen.  
MMotorschutzMaßnahmen zum Schutz des Motors.Überlastschutz, Kurzschlussschutz, Phasenausfallschutz, Temperaturüberwachung.  
      
NNachlaufzeitZeit nach dem Abschalten bis zum Stillstand.Abhängig von Trägheitsmoment und Reibung wichtig für Sicherheitsanforderungen. 
NNassläufermotorMotor mit flüssigkeitsgekühltem Läufer.Rotor läuft direkt in Förderflüssigkeit (z. B. Pumpen) gekapselt, keine Dichtungen. 
NNebenschlussmotorGleichstrommotor mit Parallelschaltung.Anker- und Erregerwicklung parallel fast lastunabhängige Drehzahl. 
NNenndrehzahlDrehzahl bei Nennleistung.In U/min gibt die Drehzahl an, bei der der Motor seine Nennleistung abgibt. 
NNennfrequenzFrequenz für Nennleistung.50 Hz (Europa) oder 60 Hz (USA).  
NNennspannungSpannung für Nennleistung.230 V, 400 V etc. bei der der Motor seine Nennleistung erreicht. 
NNennstromStrom für Nennleistung.Stromaufnahme bei Nennspannung und -last.  
NNetzrückwirkungRückwirkung auf das Stromnetz.Durch Blindleistung oder Oberschwingungen kann andere Verbraucher stören. 
NNutenAusnehmungen im Stator oder Rotor.Für Wicklungen führen den magnetischen Fluss. 
NNutenisolierungIsolierung der Wicklungsnuten.Schützt vor Kurzschlüssen zwischen Wicklung und Blechpaket.  
      
OOberflächenkühlungKühlung über die Motoroberfläche.Verlustwärme wird über Gehäuse abgegeben einfach und wartungsarm. 
OOberwellenHöhere Harmonische im Stromnetz.Können Motoren stören oder erwärmen werden durch Filter reduziert. 
OOhmsche VerlusteVerluste durch Wicklungswiderstand.I²R-Verluste führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad. 
      
PParallelbetriebParallelschaltung mehrerer Motoren.Mehrere Motoren teilen sich die Last erfordert symmetrische Netzbedingungen. 
PPendelmomentSchwankendes Drehmoment.Kann durch Laständerungen oder Regelung verursacht werden führt zu Vibrationen. 
PPermanentmagnetPermanenter Magnet.Erzeugt konstantes Magnetfeld (z. B. Neodym, Ferrit) in BLDC-Motoren. 
PPermanentmagnetmotorMotor mit Permanentmagneten.Effizient und kompakt temperaturempfindlich (z. B. Neodym verliert bei Hitze Magnetismus). 
PPhasenverschiebungPhasenunterschied zwischen Strom und Spannung.Bestimmt den Leistungsfaktor (cos φ) kann durch Kondensatoren korrigiert werden. 
PPlanetengetriebeGetriebe mit Planetenrädern.Kompakt und hochbelastbar für Anwendungen mit hohem Drehmoment. 
PPolMagnetischer Nord- oder Südpol.Bestimmt Richtung des Magnetfelds.  
PPolpaarPaar aus Nord- und Südpol.Anzahl bestimmt Synchrondrehzahl: n = 60 * f / p.  
PPolpaarzahlAnzahl der Polpaare.Bestimmt Drehzahl und Drehmoment mehr Polpaare = niedrigere Drehzahl, höheres Drehmoment. 
PPolradwinkelWinkel zwischen Rotor- und Statorfeld.Wichtig für die Stabilität von Synchronmotoren.  
PPolumschaltungÄnderung der Polpaarzahl.Durch Umkonfiguration der Wicklungen (z. B. Dahlander-Schaltung) ermöglicht verschiedene Drehzahlen. 
PPolumschaltbarer MotorMotor mit umschaltbaren Polpaaren.Ermöglicht Umschalten zwischen verschiedenen Drehzahlen (z. B. 2/4 Pole).  
PPredictive MaintenanceVorsorgende Instandhaltung.Nutzt Echtzeitdaten zur Vorhersage von Ausfällen reduziert Stillstandszeiten. 
PPrimärwicklungEingangswicklung.Mit Netzspannung verbunden (z. B. Stator in Transformatoren).  
PProduktionsausfallAusfall durch Motordefekt.Kann zu hohen Kosten führen wird durch Condition Monitoring minimiert. 
PPrüfstandTeststand für Motoren.Dient zur Vermessung von Drehzahl, Drehmoment, Wirkungsgrad etc.  
PPT1000Temperaturfühler.Platin-Widerstandsthermometer misst Motortemperatur für Überwachung oder Regelung. 
PPWMPulsweitenmodulation.Steuert Leistung durch Ein-/Ausschalten mit variabler Pulsbreite in Frequenzumrichtern. 
      
RRegelkreisRegelungssystem für den Motor.Umfasst Sensoren, Regler und Stellglieder hält z. B. Drehzahl oder Drehmoment konstant. 
RReibungsverlusteVerluste durch Reibung.In Lagern und Dichtungen führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad. 
RRelaissteuerungSteuerung über Relais.Mechanische Schalter für einfache Steueraufgaben z. B. für Stern-Dreieck-Anlauf. 
RReluktanzmotorMotor, der Reluktanzkräfte nutzt.Erzeugt Drehmoment durch Ausrichtung des Rotors im Magnetfeld (geringster Widerstand).  
RResolverSensor zur Winkelmessung.Elektromechanisch wandelt Rotorwinkel in analoge Signale um (für Servoantriebe). 
RReihenschlussmotorGleichstrommotor mit Reihenschluss.Anker- und Erregerwicklung in Reihe hohes Anlaufmoment, drehzahlabhängige Drehzahl. 
RRotationsfeldRotierendes Magnetfeld.Synonym für Drehfeld entsteht durch mehrphasige Bestromung. 
RRotorDrehender Teil des Motors.Bewegt sich im Magnetfeld des Stators als Käfigläufer, Schleifringläufer oder Permanentmagnetrotor. 
RRückspeisungEinspeisung von Energie ins Netz.Bei Bremsen oder Generatorbetrieb erfordert spezielle Umrichter. 
RRückkopplungRückführung von Signalen.Z. B. Drehzahl oder Position für Regelung (z. B. in Servomotoren).  
RRillenkugellagerLager mit Rillen für Kugeln.Für radiale und axiale Lasten häufig in Elektromotoren eingesetzt. 
      
SSanftanlaufgerätGerät zum sanften Anlauf.Begrenzt Anlaufstrom reduziert mechanische Belastungen. 
SSchallanalyseAnalyse der Geräuschemission.Identifiziert Lagerdefekte, Unwuchten oder magnetische Probleme.  
SSchaltfrequenzFrequenz des Schaltens.In Hz wichtig für die Effizienz von Umrichtern oder Choppern. 
SSchlüsselantriebAntrieb mit Schlüsselwelle.Für präzise Positionieraufgaben z. B. in Werkzeugmaschinen. 
SSchleifringläufermotorAsynchronmotor mit Schleifringen.Rotorwicklung über Schleifringe und Bürsten mit Netz verbunden ermöglicht externe Widerstandsregelung. 
SSchlupfDifferenz zwischen Synchrondrehzahl und Rotordrehzahl.In % notwendig für Drehmomenterzeugung im Asynchronmotor. 
SSchneckengetriebeGetriebe mit Schneckenwelle.Hohe Übersetzungen für Anwendungen mit hohem Drehmoment und niedriger Drehzahl. 
SSchutzartKlassifizierung des Schutzes gegen Umwelteinflüsse.IP-Code (z. B. IP54: staubgeschützt, spritzwassergeschützt).  
SSchutzart IPSchutz gegen Fremdkörper und Wasser.IP54 (staubgeschützt, spritzwassergeschützt), IP65 (staubdicht, strahlwassergeschützt).  
SSchutzklasseKlassifizierung des Berührungsschutzes.Klasse I (geerdet), Klasse II (verstärkte Isolierung).  
SScheibenläufermotorMotor mit scheibenförmigem Rotor.Kompakt für Lüfter oder kleine Anwendungen. 
SScheinleistungGesamtleistung (Wirk- + Blindleistung).In VA geometrische Summe aus P (Wirkleistung) und Q (Blindleistung). 
SSchwingungMechanische Schwingungen.Können durch Unwuchten, Lagerdefekte oder magnetische Kräfte entstehen.  
SSensorikSensoren zur Zustandserfassung.Umfasst Temperatur-, Vibrations- oder Stromsensoren für Condition Monitoring. 
SServomotorMotor für präzise Positionieraufgaben.Präzise Steuerung von Position, Geschwindigkeit und Drehmoment oft mit Encoder. 
SSpaltpolmotorEinphasenmotor mit Spaltpol.Einfacher Aufbaugeringes Anlaufmoment, nur für für kleine Anwendungen. 
SSpannungElektrische Spannung.In Volt (V) treibt den Strom durch die Wicklungen. 
SSpannungsabfallSpannungsverlust.Durch Widerstand in Wicklungen oder Leitungen reduziert die verfügbare Spannung. 
SSpulenwiderstandWiderstand der Spule.In Ohm (Ω) bestimmt Stromaufnahme und Verluste. 
SSpulenwicklungWicklung aus Spulen.Vorgefertigte Spulen in Stator- oder Rotornuten erhöht Füllfaktor. 
SSonderspannungAbweichende Netzspannung.Z. B. 690 V für große Motoren oder spezielle Anwendungen.  
SSpannungsregelungRegelung der Motorspannung.Beeinflusst Drehzahl und Drehmoment (z. B. in Gleichstrommotoren).  
SSpritzwassergeschütztSchutz gegen Spritzwasser.IP54 oder höher schützt vor Wasser aus allen Richtungen. 
SStaubgeschütztSchutz gegen Staub.IP5X oder höher verhindert Eindringen von Staub. 
SSynchronisationAnpassung der Drehzahl an das Netz.Synchronmotoren müssen mit Netzfrequenz synchronisiert werden.  
SSynchronmotorMotor mit Synchrondrehzahl.Läuft exakt mit Drehzahl des Drehfelds für präzise Drehzahlanforderungen oder große Leistungen. 
SSynchrondrehzahlDrehzahl des Drehfelds.n = 60 * f / p (f = Frequenz, p = Polpaarzahl).  
SStern-Dreieck-SchaltungSchaltung zum Anlauf.Motor startet in Stern (reduzierte Spannung), dann in Dreieck (volle Spannung) begrenzt Anlaufstrom. 
SSternschaltungWicklungsverschaltung in Stern.Alle Wicklungsenden in einem Punkt (Sternpunkt) verbunden reduziert Spannung pro Wicklung. 
SStatorFester Teil des Motors.Erzeugt Drehfeld besteht aus Blechpaket und Wicklungen. 
SStillstandsverlustVerluste im Stillstand.Umfasst Eisenverluste und mechanische Verluste (z. B. Lagerreibung).  
SStirnradgetriebeGetriebe mit Stirnrädern.Für parallele Wellen hohe Übersetzungen möglich. 
SStörfeldStörendes Magnetfeld.Kann durch externe Quellen oder Asymmetrien entstehen beeinflusst Motorverhalten. 
SStromElektrischer Strom.In Ampere (A) treibt die Magnetfelder in den Wicklungen an. 
SStromaufnahmeStromverbrauch des Motors.Abhängig von Last und Spannung wird zur Überwachung genutzt. 
      
TTachogeneratorGenerator zur Drehzahlerfassung.Erzeugt Spannung proportional zur Drehzahl für Drehzahlmessung/-regelung. 
TTaktbetriebBetrieb in Takten.Motor wird intermittierend ein- und ausgeschaltet z. B. in Förderanlagen. 
TTemperaturklasseKlassifizierung der Temperaturbeständigkeit.B (130°C), F (155°C), H (180°C) gibt maximale Isolationstemperatur an. 
TTemperaturüberwachungÜberwachung der Motortemperatur.Durch Sensoren (z. B. PT1000, Thermistoren) verhindert Überhitzung. 
TThermografieWärmebildanalyse.Identifiziert Hotspots durch Infrarotaufnahmen für Wartung und Fehlerdiagnose. 
TThermoschutzSchutz vor Überhitzung.Unterbricht Motor bei Überschreiten der Grenztemperatur (z. B. durch Bimetallschalter).  
TTiefenentladungVollständige Entladung.Betrifft Akkus oder Batterien kann die Lebensdauer verkürzen. 
TTorsionssteifigkeitSteifigkeit gegen Verdrehung.Wichtig für präzise Antriebe (z. B. Servomotoren) minimiert Verdrehungen unter Last. 
TTorquemotorMotor mit hohem Drehmoment bei niedriger Drehzahl.Für Anwendungen wie Robotik oder Drehwerke oft direktantreibend. 
TTransversalflussmotorMotor mit transversalem Magnetfluss.Magnetfluss senkrecht zur Drehachse hohe Drehmomente bei kompakter Bauweise. 
TTrafoTransformator zur Spannungsanpassung.Passt Spannung an Motoranforderungen an (z. B. für Mittelspannungsmotoren).  
TTrägheitsmomentMaß für die Trägheit eines rotierenden Körpers.In kg·m² beeinflusst Beschleunigung und Bremsverhalten. 
TTropfwassergeschütztSchutz gegen Tropfwasser.IP12 schützt vor senkrecht fallendem Tropfwasser. 
TTurbinenantriebAntrieb für Turbinen.Spezielle Motoren für hohe Drehzahlen und Robustheit (z. B. Gasturbinen).  
TTauchmotorMotor für Einsatz in Flüssigkeiten.Vollständig gekapselt für Brunnen, Abwasser etc. 
TTeillastbetriebBetrieb mit reduzierter Last.Motor läuft unter Nennlast kann Wirkungsgrad verschlechtern. 
      
UUmkehrbetriebBetrieb mit Drehrichtungswechsel.Motor wechselt häufig die Drehrichtung z. B. in Hebezeugen. 
UUmlaufverlusteVerluste durch Umlaufbewegungen.In Lagern oder Dichtungen führen zu Erwärmung. 
UUmrichterGerät zur Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom und umgekehrt.Frequenzumrichter wandeln Netzspannung in variable Spannung/Frequenz um.  
UUmrichterbetriebBetrieb mit Umrichter.Motor wird mit variabler Frequenz/Spannung betrieben ermöglicht Drehzahlregelung. 
UUmrichtertechnikTechnik der Umrichter.Umfasst Hardware und Software zur Steuerung von Motoren für Energieeffizienz und Präzision. 
UUnterlastbetriebBetrieb unter Nennlast.Motor läuft mit weniger als Nennleistung kann zu ineffizientem Betrieb führen. 
UUnterspannungZu niedrige Spannung.Kann zu Überhitzung oder Ausfall führen wird durch Unterspannungsschutz verhindert. 
UÜberspannungsschutzSchutz gegen zu hohe Spannung.Varistoren oder andere Schutzschaltungen verhindert Motorschäden. 
UUniversalmotorMotor für Gleich- und Wechselstrom.Läuft mit beiden Stromarten für Haushaltsgeräte (Staubsauger, Bohrmaschinen). 
      
VVektorregelungRegelungsverfahren für Wechselstrommotoren.Präzise Steuerung von Drehmoment und Drehzahl durch getrennte Regelung von Magnetfeld und Strom.  
VVentilatorradLüfterrad für Kühlung.Erzeugt Luftstrom zur Kühlung des Motors oft aus Kunststoff oder Aluminium. 
VVerdrehmomentVerdrehendes Moment.Kann durch Torsion in Wellen oder Kupplungen entstehen führt zu mechanischer Belastung. 
VVerlustleistungLeistung, die als Wärme verloren geht.Kupferverluste (I²R), Eisenverluste (Hysterese, Wirbelströme), mechanische Verluste (Reibung).  
VVerschaltungsartArt der Wicklungsverschaltung.Stern, Dreieck, oder andere beeinflusst Spannung und Strom in den Wicklungen. 
VVerschleißAbnutzung von Bauteilen.Betrifft Lager, Bürsten, Wicklungen etc. führt zu erhöhten Verlusten oder Ausfällen. 
VVentilatorKühlventilator für Motoren.Kühlt Motor durch Luftstrom oft integriert in Motoren mit hoher Leistung. 
VVibrationsanalyseAnalyse von Vibrationen.Identifiziert Unwuchten, Lagerdefekte oder mechanische Probleme für Predictive Maintenance. 
VVibrationssensorSensor für Vibrationen.Misst Schwingungen in Echtzeit für Condition Monitoring. 
      
WWärmeleitfähigkeitFähigkeit, Wärme zu leiten.In W/(m·K) wichtig für die Kühlung von Motoren. 
WWartungInstandhaltung des Motors.Umfasst Inspektion, Schmierung und Austausch von Verschleißteilen verlängert Lebensdauer. 
WWartungsintervallZeitabstand zwischen Wartungen.Abhängig von Betriebsart und Umgebungsbedingungen z. B. alle 10.000 Stunden. 
WWechselrichterWandelt Gleichstrom in Wechselstrom um.Wird in Frequenzumrichtern oder für Solarstrom eingesetzt.  
WWechselstrommotorMotor für Wechselstrom.Asynchron- oder Synchronmotoren häufigste Motorart in Industrie und Haushalt. 
WWickelpreisKosten für die Wicklung.Abhängig von Kupferpreis, Arbeitsaufwand und Komplexität.  
WWicklungLeiteranordnung zur Erzeugung von Magnetfeldern.Aus isoliertem Kupferdrahtin Stator oder Rotor als Rund- oder Flachdrahtwicklung. 
WWicklungsisolationIsolierung der Wicklung.Schützt vor Kurzschlüssen aus Lack, Kunststoff oder Papier. 
WWicklungsschadenSchaden an der Wicklung.Durch Überhitzung, mechanische Belastung oder Alterung führt zu Kurzschlüssen oder Unterbrechungen. 
WWirbelstromverlusteVerluste durch Wirbelströme im Eisenkern.Führen zu Erwärmung werden durch lamellierte Bleche reduziert. 
WWirkleistungTatsächliche mechanische Leistung.In Watt (W)

P = U * I * cos φ

verrichtet mechanische Arbeit.

 
WWirkungsgradVerhältnis von Nutzen zu Aufwand.η gibt an, wie viel der elektrischen Leistung in mechanische Arbeit umgewandelt wird (moderne Motoren: >90%). 
      
ZZahnflankenFlanken der Zahnräder.Übertragen das Drehmoment in Zahnradgetrieben Verschleiß führt zu Spiel oder Geräuschen. 
ZZahnradgetriebeGetriebe mit Zahnrädern.Für hohe Drehmomente und präzise Übersetzungen z. B. Stirnrad- oder Planetengetriebe. 
ZZahnspulenwicklungWicklung mit Spulen um einzelne Zähne.Erhöht Füllfaktor und reduziert Verluste in modernen Motoren eingesetzt. 
ZZeitkonstanteMaß für die Dynamik des Motors.τ gibt an, wie schnell der Motor auf Strom-/Spannungsänderungen reagiert (abhängig von Induktivität und Widerstand). 
ZZirkulationsstromZirkulierender Strom.Kann in parallelen Wicklungszweigen auftreten führt zu zusätzlichen Verlusten. 
ZZugmomentMoment beim Ziehen.Wichtig für Anwendungen wie Zugmaschinen oder Förderbänder.  
ZZündwinkelWinkel für die Zündung.In Verbrennungsmotoren oder bei der Kommutierung beeinflusst Effizienz und Drehmoment. 
ZZustandsmodellModell des Motorzustands.Beschreibt den Zustand durch Parameter wie Temperatur, Vibration, Strom etc.  
ZZustandsüberwachungÜberwachung des Motorzustands.Echtzeit-Überwachung zur Fehlerfrüherkennung Teil von Predictive Maintenance. 
ZZwangskühlungErzwungene Kühlung.Durch externe Lüfter oder Flüssigkeitskühlung für Motoren mit hoher Verlustleistung. 
ZZylinderläufermotorMotor mit zylindrischem Rotor.Häufigste Bauform für Asynchronmotoren Rotor mit Nuten für Wicklungen. 
ZZweiphasenmotorMotor für zweiphasigen Wechselstrom.Zwei um 90° versetzte Wechselspannungen z. B. in Servoantrieben. 

 

 

 

 

 

 

 

A–ZBegriffKurzfassungLängere Erklärung 
AAnkerDrehender Teil eines Gleichstrommotors.Der Anker ist der rotierende Teil eines Gleichstrommotors, bestehend aus Kern, Wicklungen und Kommutator. Er erzeugt durch Wechselwirkung mit dem Stator das Drehmoment. 
AAnkerreaktionRückwirkung des Ankerfelds auf das Erregerfeld.Verzerrt das Hauptmagnetfeld durch das Feld der Ankerwicklung, kann zu Funkenbildung und Feldschwächung führen. 
AAnkerstromStrom durch die Ankerwicklung.Bestimmt Drehmoment und Drehzahl führt zu ohmschen Verlusten (I²R).
AAnkerwicklungWicklung auf dem Anker.Aus isoliertem Kupferdraht erzeugt das magnetische Feld, das mit dem Stator interagiert.
AAnlaufmomentDrehmoment beim Start.Entscheidend für Anwendungen wie Pumpen oder Kompressoren, die sofortige Lastüberwindung erfordern. 
AAnlaufstromHoher Strom beim Start.Deutlich höher als der Nennstrom, da der Motor die Trägheit der Last überwinden muss. 
AAnschlusskastenGehäuse für elektrische Anschlüsse.Enthält Klemmen für Stromzufuhr und Steuerleitungen schützt vor Berührung und Umwelteinflüssen.
AAntriebSystem zur Umwandlung von Energie in Bewegung.Besteht aus Motor, Getriebe und Steuerung wandelt elektrische Energie in mechanische Bewegung um.
AArbeitspunktBetriebspunkt des Motors unter Last.Definiert durch Drehzahl, Drehmoment und Stromaufnahme wichtig für die Auslegung.
AAsynchronmaschineSynonym für Asynchronmotor.Wechselstrommotor mit Schlupf läuft mit Drehzahl unter der Synchrondrehzahl.
AAsynchronmotorWechselstrommotor mit Schlupf.Robust, wartungsarm läuft mit Drehzahl leicht unter der Synchrondrehzahl des Drehfelds.
AAusgleichsstromStrom in parallelen Wicklungszweigen.Gleicht Unterschiede im magnetischen Fluss aus kann zu Verlusten und Erwärmung führen.
AAußenläufermotorMotor mit rotierendem äußeren Teil.Der äußere Teil (z. B. ein Ring) rotiert um einen feststehenden Stator häufig in Lüftern oder Pumpen.
AAxialflussmotorMotor mit axialem Magnetfluss.Magnetfluss verläuft parallel zur Welle kompakte Bauweise mit hohem Drehmoment (z. B. für E-Fahrzeuge).
     
BBauformMechanische Ausführung des Motors.Definiert Befestigung (Fuß/Flansch) und Wellenlage (z. B. B3, B5, B14 nach IEC-Norm). 
BBauform B14Flanschmotor mit Fuß.Kombiniert Fuß- und Flanschbefestigung für flexible Montage. 
BBauform B3Motor mit Fußbefestigung.Häufigste Bauform für industrielle Motoren Befestigung über Füße am Fundament.
BBauform B5Motor mit Flanschbefestigung.Direkt an Maschinen oder Getriebe angeflanscht platzsparend.
BBaugrößePhysikalische Abmessungen des Motors.Bestimmt Leistung, Drehmoment und Einbauraum standardisiert nach Normen.
BBelastungskennlinieCharakteristik des Motors unter Last.Zeigt Zusammenhang zwischen Drehzahl, Drehmoment und Stromaufnahme. 
BBemessungsdrehzahlNenn-Drehzahl des Motors.Drehzahl, bei der der Motor seine Nennleistung abgibt (in U/min). 
BBemessungsleistungNennleistung des Motors.Maximale Dauerleistung (in kW/PS) bei Nennspannung und -frequenz. 
BBetriebsartDauer-, Kurzzeit- oder Aussetzbetrieb.S1 (Dauerbetrieb), S2 (Kurzzeitbetrieb) etc. gibt an, wie lange der Motor belastet werden kann.
BBetriebsart S1Dauerbetrieb.Motor kann unbegrenzt unter Nennlast laufen, ohne zu überhitzen. 
BBetriebspunktAktueller Arbeitsbereich des Motors.Definiert durch Drehzahl, Drehmoment und Wirkungsgrad. 
BBetriebsspannungSpannung, mit der der Motor betrieben wird.Nennspannung (z. B. 230 V, 400 V) oder tatsächliche Netzspannung. 
BBipolarer SchrittmotorSchrittmotor mit zwei Polpaaren.Zwei Wicklungen pro Phase höheres Drehmoment als unipolare Schrittmotoren.
BBipolarmotorMotor mit zwei Polpaaren.Erzeugt stärkeres Drehmoment benötigt komplexere Steuerung.
BBlockiermomentMaximales Drehmoment bei Stillstand.Wichtig für Anwendungen mit hohen Lasten (z. B. Hebemaschinen). 
BBlindleistungNicht nutzbare Scheinleistung.Entsteht durch Phasenverschiebung (in VAR) belastet das Netz ohne mechanische Arbeit.
BBLDC-MotorBrushless DC Motor.Permanentmagnete + elektronische Kommutierung effizient, langlebig, wartungsarm.
BBremseVorrichtung zum Abbremsen.Mechanisch (Scheibenbremse) oder elektrisch (Gegenstrombremsung) dient der kontrollierten Verzögerung.
BBremsmotorMotor mit integrierter Bremse.Kombiniert Motor und Bremse Bremse meist federbetätigt und elektrisch gelüftet.
BBremswiderstandWiderstand zur Energieabfuhr beim Bremsen.Wandelt kinetische Energie in Wärme um (z. B. in Gleichstromkreisen). 
BBruchmomentMaximales Drehmoment vor mechanischem Versagen.Grenzwert, bei dem Bauteile (z. B. Welle) brechen können. 
BBürstenmotorGleichstrommotor mit Bürsten.Klassischer Gleichstrommotor mit mechanischer Kommutierung wartungsintensiv.
BBürsteLeitet Strom zum Kommutator.Aus Kohle übertragen Strom auf den rotierenden Kommutator unterliegen Verschleiß.
BBürstenfeuerFunkenbildung an den Bürsten.Entsteht durch Stromunterbrechung beim Übergang über Kommutatorlamellen. 
BBürstenhalterMechanische Halterung für Bürsten.Fixiert Bürsten und sorgt für gleichmäßigen Druck auf den Kommutator. 
BBürstenverschleißAbnutzung der Bürsten.Durch Reibung und Funkenbildung erfordert regelmäßige Kontrolle und Austausch.
     
CCNC-AntriebAntrieb für numerisch gesteuerte Maschinen.Servo- oder Schrittmotoren mit hoher Dynamik und Positioniergenauigkeit. 
CCondition MonitoringZustandsüberwachung des Motors.Echtzeit-Überwachung von Parametern wie Temperatur, Vibration oder Stromaufnahme zur Fehlerfrüherkennung. 
CCos φ (Leistungsfaktor)Verhältnis von Wirk- zu Scheinleistung.Gibt an, wie effektiv elektrische Leistung in mechanische Arbeit umgewandelt wird (ideal: 1). 
CCosinus Phi KorrekturVerbesserung des Leistungsfaktors.Reduziert Blindleistung durch Kondensatoren oder aktive Filter entlastet das Netz.
CKommutatorTeil zur Stromrichtungsumkehr.Isolierte Lamellen ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in der Ankerwicklung für kontinuierliches Drehmoment.
     
DDahlander-SchaltungSchaltung zur Polumschaltung.Ermöglicht Umschalten zwischen zwei Drehzahlen (z. B. 1:2) durch Stern/Doppeldreieck-Schaltung. 
DDämpfungReduzierung von Schwingungen.Mechanisch (z. B. durch Gummilager) oder elektrisch (z. B. Dämpferwicklung) verbessert Laufruhe.
DDauerschmierungPermanente Schmierung der Lager.Verlängert Wartungsintervalle wird bei geschlossenen Lagern eingesetzt.
DDauerbetriebBetriebsart ohne Pause.Motor läuft unbegrenzt unter Nennlast (Betriebsart S1). 
DDauermagnetPermanenter Magnet.Erzeugt konstantes Magnetfeld (z. B. Neodym, Ferrit) in BLDC- oder Permanentmagnetmotoren.
DDämpferwicklungWicklung zur Dämpfung von Schwingungen.In Synchronmotoren reduziert Schwingungen und verbessert Stabilität bei Laständerungen.
DDoppelkäfigläuferLäufer mit zwei Kurzschlusswicklungen.Kombiniert Anlaufkäfig (hoher Widerstand) und Betriebskäfig (niedriger Widerstand) für bessere Anlaufeigenschaften. 
DDrehfeldRotierendes Magnetfeld im Stator.Entsteht durch mehrphasige Bestromung induziert im Rotor Ströme, die das Drehmoment erzeugen.
DDrehgeberSensor zur Drehzahl- und Positionserfassung.Inkremental oder absolut liefert Signale für Servo- oder Schrittmotoren.
DDrehzahlAnzahl der Umdrehungen pro Minute.In U/min abhängig von Spannung, Last und Motortyp.
DDrehzahlregelungSteuerung der Motordrehzahl.Mechanisch (Getriebe), elektrisch (Frequenzumrichter) oder elektronisch (PWM). 
DDrehzahlstellerGerät zur Drehzahlsteuerung.Regelt Drehzahl durch Spannungs- oder Frequenzänderung (z. B. für Gleichstrommotoren). 
DDrehstromDreiphasiger Wechselstrom.Drei um 120° phasenversetzte Wechselspannungen (50 Hz in Europa). 
DDrehstromasynchronmotorAsynchronmotor für Drehstrom.Häufigster Industriemotor läuft mit Schlupf und benötigt keine Anlaufhilfe.
DDrehstromsynchronmotorSynchronmotor für Drehstrom.Läuft mit exakter Synchrondrehzahl für präzise Drehzahlanforderungen oder große Leistungen.
DDrosselInduktivität zur Strombegrenzung.Begrenzt Anlaufstrom oder filtert Störsignale in Motorsteuerungen. 
DDynamikverhaltenReaktionsgeschwindigkeit des Motors.Beschreibt, wie schnell der Motor auf Änderungen (z. B. Last, Spannung) reagiert. 
DDynamische BremsungBremsung durch Energieumwandlung.Motor als Generator erzeugte Energie wird in einem Widerstand in Wärme umgewandelt.
DDirektanlaufAnlauf ohne Anlasswiderstände.Motor wird direkt an das Netz geschaltet hoher Anlaufstrom.
     
EEffizienzklasseKlassifizierung der Energieeffizienz.IE1 (Standard) bis IE4 (Super Premium Efficiency) gibt Wirkungsgrad an.
EEffizienzklasse IE5Höchste Energieeffizienzklasse.Noch effizienter als IE4 für zukünftige Anforderungen.
EEinphasenmotorMotor für einphasigen Wechselstrom.Benötigt Hilfsphase (z. B. Kondensator) zum Anlauf, da einphasiges Feld kein Drehfeld erzeugt. 
EEinschaltstromStrom beim Einschalten.Kann das Vielfache des Nennstroms betragen wird durch Anlasswiderstände oder Sanftanlaufgeräte begrenzt.
EEinschaltverhaltenVerhalten beim Einschalten.Beschreibt Anlaufstrom, Anlaufmoment und Hochlaufzeit. 
EEisenverlusteVerluste im Eisenkern.Hysterese- und Wirbelstromverluste führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad.
EElektromotorMaschine zur Umwandlung elektrischer in mechanische Energie.Nutzt elektromagnetische Kräfte für Rotation oder Linearbewegung in fast allen technischen Anwendungen.
EElektromagnetMagnet mit elektrisch erzeugtem Feld.Spule + Eisenkern Magnetfeld nur bei Stromfluss.
EElektromagnetische InduktionErzeugung von Spannung durch Magnetfeldänderung.Faraday’sches Gesetz Grundlage für Generatoren, Transformatoren und Asynchronmotoren.
EEncoderSensor zur Positions- und Geschwindigkeitsmessung.Inkremental oder absolut essenziell für präzise Positionieraufgaben.
EEnergieeffizienzVerhältnis von Nutzen zu Aufwand.Beschreibt, wie gut elektrische Energie in mechanische Arbeit umgewandelt wird. 
EEnergieverlustEnergie, die als Wärme verloren geht.Setzt sich aus Kupfer-, Eisen- und mechanischen Verlusten zusammen. 
EEntmagnetisierungVerlust der Magnetisierung.Kann durch Hitze oder starke Magnetfelder auftreten betrifft Permanentmagnete.
EErsatzmotorMotor als Ersatz für einen defekten Motor.Muss technische Spezifikationen (Leistung, Bauform, Spannung) des Originals erfüllen. 
EErwärmungsklasseKlassifizierung der zulässigen Betriebstemperatur.Gibt die maximale Temperatur an, die die Isolation aushält (z. B. Klasse B: 130°C). 
EEx-MotorExplosionsgeschützter Motor.Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen (z. B. ATEX-Zertifizierung). 
EErregerwicklungWicklung zur Erzeugung des Magnetfelds.Erzeugt Hauptmagnetfeld in Gleichstrom- oder Synchronmotoren kann fremd- oder selbsterregt sein.
EErregungErzeugung des Magnetfelds.Durch Permanentmagnete, Gleichstrom- oder Wechselstromwicklungen. 
EErregerstromStrom durch die Erregerwicklung.Erzeugt Magnetfeld beeinflusst Drehmoment und Drehzahl.
     
FFahrprofilLastprofil über die Zeit.Beschreibt Drehzahl- und Drehmomentverlauf während des Betriebs (z. B. für Antriebe in Fahrzeugen). 
FFehlerdiagnoseIdentifikation von Motorfehlern.Nutzt Sensoren (z. B. Vibration, Temperatur) oder Analyse von Strom-/Spannungssignalen. 
FFeldschwächungReduzierung des Magnetfelds.Durch Verringern des Erregerstroms ermöglicht höhere Drehzahlen bei Gleichstrommotoren.
FFeldwicklungWicklung zur Erzeugung des Hauptfelds.Erzeugt statisches Magnetfeld in Gleichstrom- oder Synchronmotoren. 
FFlanschmotorMotor mit Flanschbefestigung.Direkt an Maschinen oder Getriebe angeflanscht platzsparend.
FFlussdichteMagnetische Flussdichte.Maß für die Stärke des Magnetfelds (in Tesla) entscheidend für Drehmoment.
FFremdbelüftungExterne Kühlung durch Lüfter.Erzwungene Kühlung durch externen Lüfter für Motoren mit hoher Verlustleistung.
FFrequenzAnzahl der Perioden pro Sekunde.In Hz (50 Hz in Europa, 60 Hz in den USA). 
FFrequenzsteuerungSteuerung der Motordrehzahl über Frequenz.Ändert die Frequenz der Motorspannung (z. B. durch Frequenzumrichter). 
FFrequenzumrichterGerät zur Drehzahlsteuerung von Wechselstrommotoren.Wandelt Netzfrequenz in variable Frequenz um regelt Drehzahl von Asynchron-/Synchronmotoren.
FFliehkraftschalterSchalter zur drehzahlabhängigen Steuerung.Unterbricht Stromkreise bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl (z. B. in Einphasenmotoren). 
FFußmotorMotor mit Fußbefestigung.Befestigung über Füße am Fundament häufigste Bauform für industrielle Motoren.
FFörderbandantriebMotor für Förderbänder.Erfordert hohes Anlaufmoment und robuste Bauweise für Dauerbetrieb. 
FFOC (Feldorientierte Regelung)Regelungsverfahren für Wechselstrommotoren.Präzise Steuerung von Drehmoment und Drehzahl durch getrennte Regelung von Magnetfeld und Strom. 
FFunkentstörungMaßnahmen zur Reduzierung von Störsignalen.Durch Kondensatoren oder Filter reduziert elektromagnetische Störungen.
     
GGegen-EMKGegen-Elektromotorische Kraft.Spannung, die der Drehung entgegenwirkt proportional zur Drehzahl.
GGehäusekühlungKühlung über das Motorgehäuse.Natürliche oder erzwungene Konvektion für Motoren mit mittlerer Verlustleistung.
GGetriebemotorMotor mit integriertem Getriebe.Kombiniert Motor und Getriebe ermöglicht hohe Drehmomente bei niedrigen Drehzahlen.
GGetriebespielSpiel im Getriebe.Beeinflusst Positioniergenauigkeit kann durch konstruktive Maßnahmen minimiert werden.
GGleichrichterWandelt Wechselstrom in Gleichstrom um.Wird in Gleichstromantrieben oder Ladegeräten eingesetzt. 
GGleichstrommotorMotor für Gleichstrom.Gute Drehzahlregelbarkeit und hohes Anlaufmoment für Anwendungen mit variabler Drehzahl.
GGleitlagerLager mit Gleitflächen.Für hohe Drehzahlen oder schwere Lasten erfordert Schmierung.
GGrenztemperaturMaximale zulässige Temperatur.Ab dieser Temperatur kann der Motor beschädigt werden (z. B. 120°C für Klasse F). 
     
HHaltemomentDrehmoment im Stillstand.Wichtig für Anwendungen wie Roboterarme oder Werkzeugmaschinen. 
HHauptfeldHauptmagnetfeld des Motors.Erzeugt durch Erregerwicklung oder Permanentmagnete bestimmt Drehmoment und Drehzahl.
HHall-SensorSensor zur Magnetfelderfassung.Detektiert Magnetfeld des Rotors in bürstenlosen Motoren liefert Signale für elektronische Kommutierung.
HHochlaufzeitZeit bis zum Erreichen der Nenndrehzahl.Abhängig von Trägheitsmoment, Last und Motorleistung. 
HHochspannungstestTest mit hoher Spannung.Prüft Isolationsfestigkeit wird mit Gleich- oder Wechselspannung durchgeführt.
HHotspotHeißester Punkt im Motor.Kann durch lokale Verluste (z. B. Wicklung) entstehen wird durch Thermografie erkannt.
HHystereseverlusteVerluste durch Ummagnetisierung.Führen zu Erwärmung werden durch lamellierte Bleche reduziert.
HH-BrückenschaltungSchaltung zur Richtungssteuerung.Ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in Gleichstrommotoren (Drehrichtungsänderung). 
HHauptschlussmotorGleichstrommotor mit Reihenschluss.Anker- und Erregerwicklung in Reihe hohes Anlaufmoment, drehzahlabhängige Drehzahl.
HHilfsphaseZweite Phase in Einphasenmotoren.Erzeugt Drehfeld für den Anlauf (z. B. mit Kondensator). 
     
IIE1 MotorenStandard-Effizienzklasse.Grundlegende Effizienz wird in vielen Ländern nicht mehr zugelassen.
IIE2 MotorenHohe Effizienzklasse.Bessere Effizienz als IE1 für viele Anwendungen vorgeschrieben.
IIE3 MotorenPremium-Effizienzklasse.Hohe Effizienz für Industrieanwendungen empfohlen.
IIE4 MotorenSuper Premium-Effizienzklasse.Höchste Effizienz für anspruchsvolle Anwendungen.
IIE5 MotorenUltra-Premium-Effizienzklasse.Zukünftiger Standard noch effizienter als IE4.
IInduktionErzeugung von Spannung durch Magnetfeldänderung.Prinzip von Generatoren, Transformatoren und Asynchronmotoren. 
IInduktionsmotorAsynchronmotor.Nutzt Drehfeld zur Induktion von Strömen im Rotor, die das Drehmoment erzeugen. 
IInduktionsspannungDurch Induktion erzeugte Spannung.Proportional zur Drehzahl und Magnetfeldstärke. 
IInnenläuferMotor mit innerem Rotor.Häufigste Bauform Rotor dreht sich innerhalb des Stators.
IInverterWechselrichter zur Umwandlung von Gleich- in Wechselstrom.Wandelt Gleichstrom (z. B. aus Batterie) in Wechselstrom variabler Frequenz/Spannung um. 
IIsolationsklasseKlassifizierung der Isolation.B (130°C), F (155°C), H (180°C) gibt maximale Betriebstemperatur der Isolation an.
IIsolationswiderstandWiderstand der Isolierung.Wird in Megaohm (MΩ) gemessen niedriger Wert deutet auf Feuchtigkeit oder Verschmutzung hin.
IIsolierstoffMaterial zur elektrischen Isolierung.Z. B. Lack, Kunststoff oder Papier schützt vor Kurzschlüssen.
     
KKäfigläuferLäufer mit Kurzschlusswicklung.Aluminium- oder Kupferstäbe, an den Enden kurzgeschlossen robust und wartungsarm.
KKäfigläufermotorAsynchronmotor mit Käfigläufer.Häufigster Asynchronmotor einfach aufgebaut, keine Schleifringe.
KKälteverhaltenVerhalten bei niedrigen Temperaturen.Kann zu erhöhter Viskosität der Schmierstoffe oder Sprödigkeit von Kunststoffen führen. 
KKernverlusteVerluste im Eisenkern.Hysterese- und Wirbelstromverluste führen zu Erwärmung.
KKI AnalyseKI-basierte Analyse des Motorzustands.Nutzt Algorithmen zur Vorhersage von Ausfällen oder Optimierung des Betriebs. 
KKippmomentMaximales Drehmoment vor dem Durchrutschen.Wichtig für die Stabilität von Asynchronmotoren. 
KKlemmkastenKlemmenkasten für elektrische Anschlüsse.Enthält Anschlüsse für Strom und Steuerleitungen oft abgedichtet.
KKommutatorTeil zur Stromrichtungsumkehr.Isolierte Lamellen ermöglicht Umkehr der Stromrichtung in der Ankerwicklung.
KKommutierungProzess der Stromrichtungsumkehr.Mechanisch (Bürsten + Kommutator) oder elektronisch (Transistoren in bürstenlosen Motoren). 
KKompensationAusgleich von Blindleistung.Durch Kondensatoren oder aktive Filter verbessert den Leistungsfaktor (cos φ).
KKontaktverschleißVerschleiß an Kontakten.Betrifft z. B. Bürsten oder Relais kann zu Funkenbildung oder Unterbrechungen führen.
KKondensatormotorEinphasenmotor mit Kondensator.Kondensator in Hilfsphase erzeugt Drehfeld für den Anlauf. 
KKurzschlussläuferLäufer mit kurzgeschlossenen Wicklungen.Bauform des Käfigläufers Wicklungen an beiden Enden kurzgeschlossen.
KKurzschlussstromStrom bei Kurzschluss der Wicklungen.Kann das Vielfache des Nennstroms betragen muss durch Sicherungen begrenzt werden.
KKühlkörperVorrichtung zur Wärmeabfuhr.Meist aus Aluminium erhöht Oberfläche für Wärmeabgabe.
KKühlkreislaufGeschlossener Kühlkreislauf.Flüssigkeitskühlung für Motoren mit hoher Verlustleistung (z. B. in Traktionsantrieben). 
KKühlrippenRippen zur Wärmeabgabe.Erhöhen die Oberfläche des Gehäuses verbessern die natürliche Konvektion.
KKühlungAbführung von Verlustwärme.Natürliche Konvektion, Lüfter oder Flüssigkeit (z. B. Wasser) entscheidend für die Lebensdauer.
KKugellagerLager mit Kugeln.Für hohe Drehzahlen und radiale/axiale Lasten wartungsarm.
     
LLagerStützt die Motorwelle.Kugellager oder Gleitlager reduzieren Reibung und ermöglichen Rotation.
LLagerluftSpiel im Lager.Beeinflusst Laufruhe und Lebensdauer zu viel Spiel führt zu Vibrationen.
LLagerwechselAustausch der Lager.Erforderlich bei Verschleiß oder Beschädigung verlängert die Lebensdauer des Motors.
LLastmomentDrehmoment unter Last.Abhängig von der mechanischen Belastung wird durch Drehmomentmessung erfasst.
LLaufgeräuschGeräuschemission des Motors.Wird durch Lager, Lüfter oder magnetische Kräfte verursacht kann durch Schallanalyse diagnostiziert werden.
LLeerlaufdrehzahlDrehzahl ohne Last.Maximale Drehzahl abhängig von Spannung und Motortyp.
LLeerlaufstromStrom ohne Last.Deutlich niedriger als Nennstrom dient zur Überprüfung des Magnetfelds.
LLinearmotorMotor für lineare Bewegungen.Erzeugt geradlinige Bewegung statt Rotation z. B. in CNC-Maschinen oder Magnetschwebebahnen.
LLüfterhaubeSchutzhaube für den Kühlventilator.Schützt vor Berührung und Fremdkörpern oft aus Kunststoff oder Metall.
LLuftspaltAbstand zwischen Stator und Rotor.Entscheidend für Magnetfluss und Effizienz zu großer Spalt reduziert Drehmoment.
     
MMagnetfeldRaum mit magnetischer Kraftwirkung.Durch Permanentmagnete oder Strom durch Spule erzeugt essenziell für Krafterzeugung.
MMagnetfeldstärkeStärke des Magnetfelds.In A/m oder Tesla bestimmt die Kraftwirkung auf den Rotor.
MMagnetisierungProzess der Magnetisierung.Erzeugung eines permanenten oder temporären Magnetfelds in einem Material. 
MMassenträgheitTrägheit der rotierenden Massen.In kg·m² beeinflusst Beschleunigung und Bremsverhalten.
MMechanische BelastungMechanische Kräfte auf den Motor.Umfasst Drehmoment, Vibrationen und Stoßbelastungen kann zu Verschleiß führen.
MMikromotorKleiner Motor mit geringer Leistung.Für Präzisionsanwendungen (Uhren, Medizintechnik, Robotik) oft mit speziellen Anforderungen.
MMittelspannungsmotorMotor für Mittelspannung (1–10 kV).Für große Industrieanlagen erfordert spezielle Isolierung und Schutzmaßnahmen.
MMomentenregelungRegelung des Motordrehmoments.Hält Drehmoment konstant (z. B. bei variabler Last) wichtig für Antriebe mit präzisen Anforderungen.
MMomentenverlaufVerlauf des Drehmoments über der Drehzahl.Charakteristische Kurve gibt Aufschluss über das Betriebsverhalten.
MMotordatenblattTechnische Spezifikationen des Motors.Enthält alle relevanten Daten wie Leistung, Drehzahl, Spannung, Bauform etc. 
MMotorenschutzschalterSchalter zum Schutz des Motors.Unterbricht Stromkreis bei Überlast, Kurzschluss oder Phasenausfall. 
MMotorbremseBremse zur Verzögerung.Mechanisch (Federdruck) oder elektrisch (Gegenstrom) hält Motor im Stillstand oder bremst ihn ab.
MMotorleistungMechanische Leistung des Motors.In kW oder PS gibt an, wie viel mechanische Arbeit pro Zeiteinheit verrichtet wird.
MMotorkühlungKühlung des Motors.Umfasst Oberflächenkühlung, Fremdbelüftung oder Flüssigkeitskühlung. 
MMotorreparaturReparatur des Motors.Umfasst Wicklungswechsel, Lagerwechsel oder Gehäusereparaturen. 
MMotorschutzMaßnahmen zum Schutz des Motors.Überlastschutz, Kurzschlussschutz, Phasenausfallschutz, Temperaturüberwachung. 
     
NNachlaufzeitZeit nach dem Abschalten bis zum Stillstand.Abhängig von Trägheitsmoment und Reibung wichtig für Sicherheitsanforderungen.
NNassläufermotorMotor mit flüssigkeitsgekühltem Läufer.Rotor läuft direkt in Förderflüssigkeit (z. B. Pumpen) gekapselt, keine Dichtungen.
NNebenschlussmotorGleichstrommotor mit Parallelschaltung.Anker- und Erregerwicklung parallel fast lastunabhängige Drehzahl.
NNenndrehzahlDrehzahl bei Nennleistung.In U/min gibt die Drehzahl an, bei der der Motor seine Nennleistung abgibt.
NNennfrequenzFrequenz für Nennleistung.50 Hz (Europa) oder 60 Hz (USA). 
NNennspannungSpannung für Nennleistung.230 V, 400 V etc. bei der der Motor seine Nennleistung erreicht.
NNennstromStrom für Nennleistung.Stromaufnahme bei Nennspannung und -last. 
NNetzrückwirkungRückwirkung auf das Stromnetz.Durch Blindleistung oder Oberschwingungen kann andere Verbraucher stören.
NNutenAusnehmungen im Stator oder Rotor.Für Wicklungen führen den magnetischen Fluss.
NNutenisolierungIsolierung der Wicklungsnuten.Schützt vor Kurzschlüssen zwischen Wicklung und Blechpaket. 
     
OOberflächenkühlungKühlung über die Motoroberfläche.Verlustwärme wird über Gehäuse abgegeben einfach und wartungsarm.
OOberwellenHöhere Harmonische im Stromnetz.Können Motoren stören oder erwärmen werden durch Filter reduziert.
OOhmsche VerlusteVerluste durch Wicklungswiderstand.I²R-Verluste führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad.
     
PParallelbetriebParallelschaltung mehrerer Motoren.Mehrere Motoren teilen sich die Last erfordert symmetrische Netzbedingungen.
PPendelmomentSchwankendes Drehmoment.Kann durch Laständerungen oder Regelung verursacht werden führt zu Vibrationen.
PPermanentmagnetPermanenter Magnet.Erzeugt konstantes Magnetfeld (z. B. Neodym, Ferrit) in BLDC-Motoren.
PPermanentmagnetmotorMotor mit Permanentmagneten.Effizient und kompakt temperaturempfindlich (z. B. Neodym verliert bei Hitze Magnetismus).
PPhasenverschiebungPhasenunterschied zwischen Strom und Spannung.Bestimmt den Leistungsfaktor (cos φ) kann durch Kondensatoren korrigiert werden.
PPlanetengetriebeGetriebe mit Planetenrädern.Kompakt und hochbelastbar für Anwendungen mit hohem Drehmoment.
PPolMagnetischer Nord- oder Südpol.Bestimmt Richtung des Magnetfelds. 
PPolpaarPaar aus Nord- und Südpol.Anzahl bestimmt Synchrondrehzahl: n = 60 * f / p. 
PPolpaarzahlAnzahl der Polpaare.Bestimmt Drehzahl und Drehmoment mehr Polpaare = niedrigere Drehzahl, höheres Drehmoment.
PPolradwinkelWinkel zwischen Rotor- und Statorfeld.Wichtig für die Stabilität von Synchronmotoren. 
PPolumschaltungÄnderung der Polpaarzahl.Durch Umkonfiguration der Wicklungen (z. B. Dahlander-Schaltung) ermöglicht verschiedene Drehzahlen.
PPolumschaltbarer MotorMotor mit umschaltbaren Polpaaren.Ermöglicht Umschalten zwischen verschiedenen Drehzahlen (z. B. 2/4 Pole). 
PPredictive MaintenanceVorsorgende Instandhaltung.Nutzt Echtzeitdaten zur Vorhersage von Ausfällen reduziert Stillstandszeiten.
PPrimärwicklungEingangswicklung.Mit Netzspannung verbunden (z. B. Stator in Transformatoren). 
PProduktionsausfallAusfall durch Motordefekt.Kann zu hohen Kosten führen wird durch Condition Monitoring minimiert.
PPrüfstandTeststand für Motoren.Dient zur Vermessung von Drehzahl, Drehmoment, Wirkungsgrad etc. 
PPT1000Temperaturfühler.Platin-Widerstandsthermometer misst Motortemperatur für Überwachung oder Regelung.
PPWMPulsweitenmodulation.Steuert Leistung durch Ein-/Ausschalten mit variabler Pulsbreite in Frequenzumrichtern.
     
RRegelkreisRegelungssystem für den Motor.Umfasst Sensoren, Regler und Stellglieder hält z. B. Drehzahl oder Drehmoment konstant.
RReibungsverlusteVerluste durch Reibung.In Lagern und Dichtungen führen zu Erwärmung und verringern den Wirkungsgrad.
RRelaissteuerungSteuerung über Relais.Mechanische Schalter für einfache Steueraufgaben z. B. für Stern-Dreieck-Anlauf.
RReluktanzmotorMotor, der Reluktanzkräfte nutzt.Erzeugt Drehmoment durch Ausrichtung des Rotors im Magnetfeld (geringster Widerstand). 
RResolverSensor zur Winkelmessung.Elektromechanisch wandelt Rotorwinkel in analoge Signale um (für Servoantriebe).
RReihenschlussmotorGleichstrommotor mit Reihenschluss.Anker- und Erregerwicklung in Reihe hohes Anlaufmoment, drehzahlabhängige Drehzahl.
RRotationsfeldRotierendes Magnetfeld.Synonym für Drehfeld entsteht durch mehrphasige Bestromung.
RRotorDrehender Teil des Motors.Bewegt sich im Magnetfeld des Stators als Käfigläufer, Schleifringläufer oder Permanentmagnetrotor.
RRückspeisungEinspeisung von Energie ins Netz.Bei Bremsen oder Generatorbetrieb erfordert spezielle Umrichter.
RRückkopplungRückführung von Signalen.Z. B. Drehzahl oder Position für Regelung (z. B. in Servomotoren). 
RRillenkugellagerLager mit Rillen für Kugeln.Für radiale und axiale Lasten häufig in Elektromotoren eingesetzt.
     
SSanftanlaufgerätGerät zum sanften Anlauf.Begrenzt Anlaufstrom reduziert mechanische Belastungen.
SSchallanalyseAnalyse der Geräuschemission.Identifiziert Lagerdefekte, Unwuchten oder magnetische Probleme. 
SSchaltfrequenzFrequenz des Schaltens.In Hz wichtig für die Effizienz von Umrichtern oder Choppern.
SSchlüsselantriebAntrieb mit Schlüsselwelle.Für präzise Positionieraufgaben z. B. in Werkzeugmaschinen.
SSchleifringläufermotorAsynchronmotor mit Schleifringen.Rotorwicklung über Schleifringe und Bürsten mit Netz verbunden ermöglicht externe Widerstandsregelung.
SSchlupfDifferenz zwischen Synchrondrehzahl und Rotordrehzahl.In % notwendig für Drehmomenterzeugung im Asynchronmotor.
SSchneckengetriebeGetriebe mit Schneckenwelle.Hohe Übersetzungen für Anwendungen mit hohem Drehmoment und niedriger Drehzahl.
SSchutzartKlassifizierung des Schutzes gegen Umwelteinflüsse.IP-Code (z. B. IP54: staubgeschützt, spritzwassergeschützt). 
SSchutzart IPSchutz gegen Fremdkörper und Wasser.IP54 (staubgeschützt, spritzwassergeschützt), IP65 (staubdicht, strahlwassergeschützt). 
SSchutzklasseKlassifizierung des Berührungsschutzes.Klasse I (geerdet), Klasse II (verstärkte Isolierung). 
SScheibenläufermotorMotor mit scheibenförmigem Rotor.Kompakt für Lüfter oder kleine Anwendungen.
SScheinleistungGesamtleistung (Wirk- + Blindleistung).In VA geometrische Summe aus P (Wirkleistung) und Q (Blindleistung).
SSchwingungMechanische Schwingungen.Können durch Unwuchten, Lagerdefekte oder magnetische Kräfte entstehen. 
SSensorikSensoren zur Zustandserfassung.Umfasst Temperatur-, Vibrations- oder Stromsensoren für Condition Monitoring.
SServomotorMotor für präzise Positionieraufgaben.Präzise Steuerung von Position, Geschwindigkeit und Drehmoment oft mit Encoder.
SSpaltpolmotorEinphasenmotor mit Spaltpol.Einfacher Aufbau geringes Anlaufmoment, für kleine Anwendungen.
SSpannungElektrische Spannung.In Volt (V) treibt den Strom durch die Wicklungen.
SSpannungsabfallSpannungsverlust.Durch Widerstand in Wicklungen oder Leitungen reduziert die verfügbare Spannung.
SSpulenwiderstandWiderstand der Spule.In Ohm (Ω) bestimmt Stromaufnahme und Verluste.
SSpulenwicklungWicklung aus Spulen.Vorgefertigte Spulen in Stator- oder Rotornuten erhöht Füllfaktor.
SSonderspannungAbweichende Netzspannung.Z. B. 690 V für große Motoren oder spezielle Anwendungen. 
SSpannungsregelungRegelung der Motorspannung.Beeinflusst Drehzahl und Drehmoment (z. B. in Gleichstrommotoren). 
SSpritzwassergeschütztSchutz gegen Spritzwasser.IP54 oder höher schützt vor Wasser aus allen Richtungen.
SStaubgeschütztSchutz gegen Staub.IP5X oder höher verhindert Eindringen von Staub.
SSynchronisationAnpassung der Drehzahl an das Netz.Synchronmotoren müssen mit Netzfrequenz synchronisiert werden. 
SSynchronmotorMotor mit Synchrondrehzahl.Läuft exakt mit Drehzahl des Drehfelds für präzise Drehzahlanforderungen oder große Leistungen.
SSynchrondrehzahlDrehzahl des Drehfelds.n = 60 * f / p (f = Frequenz, p = Polpaarzahl). 
SStern-Dreieck-SchaltungSchaltung zum Anlauf.Motor startet in Stern (reduzierte Spannung), dann in Dreieck (volle Spannung) begrenzt Anlaufstrom.
SSternschaltungWicklungsverschaltung in Stern.Alle Wicklungsenden in einem Punkt (Sternpunkt) verbunden reduziert Spannung pro Wicklung.
SStatorFester Teil des Motors.Erzeugt Drehfeld besteht aus Blechpaket und Wicklungen.
SStillstandsverlustVerluste im Stillstand.Umfasst Eisenverluste und mechanische Verluste (z. B. Lagerreibung). 
SStirnradgetriebeGetriebe mit Stirnrädern.Für parallele Wellen hohe Übersetzungen möglich.
SStörfeldStörendes Magnetfeld.Kann durch externe Quellen oder Asymmetrien entstehen beeinflusst Motorverhalten.
SStromElektrischer Strom.In Ampere (A) treibt die Magnetfelder in den Wicklungen an.
SStromaufnahmeStromverbrauch des Motors.Abhängig von Last und Spannung wird zur Überwachung genutzt.
     
TTachogeneratorGenerator zur Drehzahlerfassung.Erzeugt Spannung proportional zur Drehzahl für Drehzahlmessung/-regelung.
TTaktbetriebBetrieb in Takten.Motor wird intermittierend ein- und ausgeschaltet z. B. in Förderanlagen.
TTemperaturklasseKlassifizierung der Temperaturbeständigkeit.B (130°C), F (155°C), H (180°C) gibt maximale Isolationstemperatur an.
TTemperaturüberwachungÜberwachung der Motortemperatur.Durch Sensoren (z. B. PT1000, Thermistoren) verhindert Überhitzung.
TThermografieWärmebildanalyse.Identifiziert Hotspots durch Infrarotaufnahmen für Wartung und Fehlerdiagnose.
TThermoschutzSchutz vor Überhitzung.Unterbricht Motor bei Überschreiten der Grenztemperatur (z. B. durch Bimetallschalter). 
TTiefenentladungVollständige Entladung.Betrifft Akkus oder Batterien kann die Lebensdauer verkürzen.
TTorsionssteifigkeitSteifigkeit gegen Verdrehung.Wichtig für präzise Antriebe (z. B. Servomotoren) minimiert Verdrehungen unter Last.
TTorquemotorMotor mit hohem Drehmoment bei niedriger Drehzahl.Für Anwendungen wie Robotik oder Drehwerke oft direktantreibend.
TTransversalflussmotorMotor mit transversalem Magnetfluss.Magnetfluss senkrecht zur Drehachse hohe Drehmomente bei kompakter Bauweise.
TTrafoTransformator zur Spannungsanpassung.Passt Spannung an Motoranforderungen an (z. B. für Mittelspannungsmotoren). 
TTrägheitsmomentMaß für die Trägheit eines rotierenden Körpers.In kg·m² beeinflusst Beschleunigung und Bremsverhalten.
TTropfwassergeschütztSchutz gegen Tropfwasser.IP12 schützt vor senkrecht fallendem Tropfwasser.
TTurbinenantriebAntrieb für Turbinen.Spezielle Motoren für hohe Drehzahlen und Robustheit (z. B. Gasturbinen). 
TTauchmotorMotor für Einsatz in Flüssigkeiten.Vollständig gekapselt für Brunnen, Abwasser etc.
TTeillastbetriebBetrieb mit reduzierter Last.Motor läuft unter Nennlast kann Wirkungsgrad verschlechtern.
     
UUmkehrbetriebBetrieb mit Drehrichtungswechsel.Motor wechselt häufig die Drehrichtung z. B. in Hebezeugen.
UUmlaufverlusteVerluste durch Umlaufbewegungen.In Lagern oder Dichtungen führen zu Erwärmung.
UUmrichterGerät zur Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom und umgekehrt.Frequenzumrichter wandeln Netzspannung in variable Spannung/Frequenz um. 
UUmrichterbetriebBetrieb mit Umrichter.Motor wird mit variabler Frequenz/Spannung betrieben ermöglicht Drehzahlregelung.
UUmrichtertechnikTechnik der Umrichter.Umfasst Hardware und Software zur Steuerung von Motoren für Energieeffizienz und Präzision.
UUnterlastbetriebBetrieb unter Nennlast.Motor läuft mit weniger als Nennleistung kann zu ineffizientem Betrieb führen.
UUnterspannungZu niedrige Spannung.Kann zu Überhitzung oder Ausfall führen wird durch Unterspannungsschutz verhindert.
UÜberspannungsschutzSchutz gegen zu hohe Spannung.Varistoren oder andere Schutzschaltungen verhindert Motorschäden.
UUniversalmotorMotor für Gleich- und Wechselstrom.Läuft mit beiden Stromarten für Haushaltsgeräte (Staubsauger, Bohrmaschinen).
     
VVektorregelungRegelungsverfahren für Wechselstrommotoren.Präzise Steuerung von Drehmoment und Drehzahl durch getrennte Regelung von Magnetfeld und Strom. 
VVentilatorradLüfterrad für Kühlung.Erzeugt Luftstrom zur Kühlung des Motors oft aus Kunststoff oder Aluminium.
VVerdrehmomentVerdrehendes Moment.Kann durch Torsion in Wellen oder Kupplungen entstehen führt zu mechanischer Belastung.
VVerlustleistungLeistung, die als Wärme verloren geht.Kupferverluste (I²R), Eisenverluste (Hysterese, Wirbelströme), mechanische Verluste (Reibung). 
VVerschaltungsartArt der Wicklungsverschaltung.Stern, Dreieck, oder andere beeinflusst Spannung und Strom in den Wicklungen.
VVerschleißAbnutzung von Bauteilen.Betrifft Lager, Bürsten, Wicklungen etc. führt zu erhöhten Verlusten oder Ausfällen.
VVentilatorKühlventilator für Motoren.Kühlt Motor durch Luftstrom oft integriert in Motoren mit hoher Leistung.
VVibrationsanalyseAnalyse von Vibrationen.Identifiziert Unwuchten, Lagerdefekte oder mechanische Probleme für Predictive Maintenance.
VVibrationssensorSensor für Vibrationen.Misst Schwingungen in Echtzeit für Condition Monitoring.
     
WWärmeleitfähigkeitFähigkeit, Wärme zu leiten.In W/(m·K) wichtig für die Kühlung von Motoren.
WWartungInstandhaltung des Motors.Umfasst Inspektion, Schmierung und Austausch von Verschleißteilen verlängert Lebensdauer.
WWartungsintervallZeitabstand zwischen Wartungen.Abhängig von Betriebsart und Umgebungsbedingungen z. B. alle 10.000 Stunden.
WWechselrichterWandelt Gleichstrom in Wechselstrom um.Wird in Frequenzumrichtern oder für Solarstrom eingesetzt. 
WWechselstrommotorMotor für Wechselstrom.Asynchron- oder Synchronmotoren häufigste Motorart in Industrie und Haushalt.
WWickelpreisKosten für die Wicklung.Abhängig von Kupferpreis, Arbeitsaufwand und Komplexität. 
WWicklungLeiteranordnung zur Erzeugung von Magnetfeldern.Aus isoliertem Kupferdraht in Stator oder Rotor
WWicklungsisolationIsolierung der Wicklung.Schützt vor Kurzschlüssen aus Lack, Kunststoff oder Papier. als Rund- oder Flachdrahtwicklung.
WWicklungsschadenSchaden an der Wicklung.Durch Überhitzung, mechanische Belastung oder Alterung führt zu Kurzschlüssen oder Unterbrechungen.
WWirbelstromverlusteVerluste durch Wirbelströme im Eisenkern.Führen zu Erwärmung werden durch lamellierte Bleche reduziert.
WWirkleistungTatsächliche mechanische Leistung.In Watt (W) P = U * I * cos φ verrichtet mechanische Arbeit.
WWirkungsgradVerhältnis von Nutzen zu Aufwand.η gibt an, wie viel der elektrischen Leistung in mechanische Arbeit umgewandelt wird (moderne Motoren: >90%).
     
ZZahnflankenFlanken der Zahnräder.Übertragen das Drehmoment in Zahnradgetrieben Verschleiß führt zu Spiel oder Geräuschen.
ZZahnradgetriebeGetriebe mit Zahnrädern.Für hohe Drehmomente und präzise Übersetzungen z. B. Stirnrad- oder Planetengetriebe.
ZZahnspulenwicklungWicklung mit Spulen um einzelne Zähne.Erhöht Füllfaktor und reduziert Verluste in modernen Motoren eingesetzt.
ZZeitkonstanteMaß für die Dynamik des Motors.τ gibt an, wie schnell der Motor auf Strom-/Spannungsänderungen reagiert (abhängig von Induktivität und Widerstand).
ZZirkulationsstromZirkulierender Strom.Kann in parallelen Wicklungszweigen auftreten führt zu zusätzlichen Verlusten.
ZZugmomentMoment beim Ziehen.Wichtig für Anwendungen wie Zugmaschinen oder Förderbänder. 
ZZündwinkelWinkel für die Zündung.In Verbrennungsmotoren oder bei der Kommutierung beeinflusst Effizienz und Drehmoment.
ZZustandsmodellModell des Motorzustands.Beschreibt den Zustand durch Parameter wie Temperatur, Vibration, Strom etc. 
ZZustandsüberwachungÜberwachung des Motorzustands.Echtzeit-Überwachung zur Fehlerfrüherkennung Teil von Predictive Maintenance.
ZZwangskühlungErzwungene Kühlung.Durch externe Lüfter oder Flüssigkeitskühlung für Motoren mit hoher Verlustleistung.
ZZylinderläufermotorMotor mit zylindrischem Rotor.Häufigste Bauform für Asynchronmotoren Rotor mit Nuten für Wicklungen.
ZZweiphasenmotorMotor für zweiphasigen Wechselstrom.Zwei um 90° versetzte Wechselspannungen z. B. in Servoantrieben.